Umsonst und wenig genutzt: Einbruchschutz, auf den die meisten verzichten
Viele Erwachsene in Deutschland verzichten beim Schutz vor Einbrüchen auf technische Hilfsmittel. Nach einer ADAC Umfrage schließen rund 85 Prozent beim Verlassen des Hauses die Tür ab, 78 Prozent die Fenster. Eine Alarmanlage nutzen nur 9 Prozent, eine Überwachungskamera 20 Prozent.
Zugleich haben 41 Prozent der Befragten einen Einbruch selbst oder im direkten Umfeld erlebt. 22 Prozent haben große oder sehr große Angst davor, bei Frauen liegt der Anteil mit 28 Prozent höher als bei Männern mit 17 Prozent. Wer länger verreist, informiert nur noch 49 Prozent der Befragten die Nachbarn, zwei Prozentpunkte weniger als im Vorjahr.
Besonders schwach ist die Vorbereitung auf den Schaden nach einem Einbruch. Nur 16 Prozent haben eine Liste mit Wertsachen für Polizei und Versicherung angelegt. Nach Angaben des GDV übernahmen die Versicherer 2025 Einbruchschäden von rund 380 Millionen Euro, im Schnitt kostete ein Wohnungseinbruch 3850 Euro.
