KI auf der Wiesn: So soll das Oktoberfest sicherer werden
Nach Schockmomenten auf der überfüllten Wiesn im vergangenen Jahr soll das Oktoberfest sicherer werden. Die Münchner Polizei und das Kreisverwaltungsreferat setzen dabei auf mehr Einsatzkräfte, bessere Besucherlenkung und neue Technik. Rund 600 Polizeibeamte sind im Einsatz, unterstützt von der Bayerischen Bereitschaftspolizei, Taschendieb Fahndern und internationalen Kräften. In vielen Zelten soll die SafeNow App bei Notfällen, Bedrohungen oder sexuellen Übergriffen schneller Hilfe ermöglichen.
Künftig sollen auch KI gestützte Kameras zu große Ansammlungen erkennen und Alarm schlagen. Außerdem gibt es erstmals eine Koordinierungsstelle, die die Kommunikation zwischen Sicherheitsbehörden und Stadt verbessern soll. Das Wiesn Fundbüro zieht dafür in das Verkehrszentrum des Deutschen Museums. Auch die Blasmusik soll eine Rolle spielen: In den Zelten darf sie künftig eine Stunde früher beginnen, damit sich Besucherströme stärker auf Wochentage verlagern und Überfüllungen am Wochenende vermieden werden.
