Ukraine: Dann ziehen wir eben in die Datscha
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Ukraine: Dann ziehen wir eben in die Datscha

In Kiew bereitet sich ein junges Ehepaar schon jetzt auf den Winter vor. Natalia und ihr Mann Maksim betreiben im Zentrum der ukrainischen Hauptstadt ein kleines Café, das sie mitten im Krieg eröffnet haben. Trotz knapper Mittel und regelmäßiger russischer Luftangriffe arbeiten sie täglich ab dem frühen Morgen an frischem Gebäck.

Die Angriffe haben auch die Umgebung ihres Cafés getroffen. Mehrere Gebäude in der Straße wurden schwer beschädigt, viele Firmen zogen weg. Für das Paar bedeutet das deutlich weniger Kundschaft. Zugleich versuchen beide, den Alltag aufrechtzuerhalten und ihre Familien zu unterstützen.

Der Krieg prägt ihren Alltag dauerhaft. Luftalarm und Explosionen gehören für sie inzwischen dazu. Mit Blick auf den Winter denken Natalia und Maksim über einen Kredit für Solarpanele nach. Falls es im Winter kein Wasser gibt, wollen sie in ihre Datscha ziehen.

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