UEFA gegen Infantino: Lager belauern sich beim FIFA Council
Beim FIFA Council in Zürich haben sich die Konfliktlinien zwischen der UEFA und FIFA Präsident Gianni Infantino weiter verhärtet. DFB Präsident Bernd Neuendorf bekräftigte die Forderung, an der Spitze des Weltverbandes müsse eine andere Person stehen. Auch die UEFA hält geschlossen an der Linie fest, dass Infantino sein Amt aufgeben sollte.
Eine mögliche Ablösung hängt allerdings davon ab, ob sich ein Gegenkandidat für die Wahl im März 2027 in Rabat findet. Infantino will sich wiederwählen lassen und erhält von mehreren Verbänden Rückhalt, vor allem aus Afrika, Südamerika und Teilen Ozeaniens. Die Nominierungsfrist endet am 18. November.
Infantino bat auf der Sitzung um Entschuldigung, ließ aus Sicht der europäischen Kritiker aber zentrale Fragen offen. Zugleich beschloss die FIFA die Einrichtung einer Arbeitsgruppe für Reformen. Außerdem soll ein Entwicklungsfonds über 6,35 Milliarden US Dollar für die 211 Mitgliedsverbände entstehen.
