UEFA erwirkt FIFA Garantie und will Infantino anzeigen
Die FIFA hat der UEFA schriftlich zugesichert, dass Anteile an FIFA Turnieren weder jetzt noch künftig an private Investoren verkauft werden. Zuvor hatte FIFA Präsident Gianni Infantino Mitgliedsverbänden einen Plan für die Veräußerung von Rechten vorgestellt, der auf Kritik gestoßen war. Die UEFA hatte daraufhin mit einem Boykott gedroht und eine verbindliche Garantie verlangt.
Nach Medienberichten soll diese Zusage nun in Form eines privaten Schreibens erfolgt sein. Damit wäre der drohende Boykott europäischer Verbände gegen FIFA Wettbewerbe vorerst vom Tisch. Betroffen gewesen wäre zunächst die U20 Frauen Weltmeisterschaft in Polen, die ab 5. September stattfinden soll.
Unabhängig davon hält die UEFA an ihrer Kritik an Infantino fest. Der Verband bereitet nach britischen Medienberichten eine Strafanzeige gegen den FIFA Chef vor. In einem Dokument sei von möglicher krimineller Misswirtschaft die Rede. Die UEFA will außerdem über weitere Schritte beraten.
