Übung mit scharfen Granaten: Tödlicher Buschbrand war Folge eines kanadischen Militärmanövers
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Übung mit scharfen Granaten: Tödlicher Buschbrand war Folge eines kanadischen Militärmanövers

Auf einem kanadischen Militärstützpunkt ist ein tödlicher Buschbrand nach Angaben des Militärs durch eine Übung mit scharfen Granaten ausgelöst worden. Das Feuer brach auf dem Schießplatz für automatische Granatwerfer aus und entstand demnach im Rahmen eines routinemäßigen militärischen Trainings.

Bei dem Brand auf dem Stützpunkt Wainwright wurden mindestens vier Menschen getötet. 27 Verletzte werden weiterhin in Krankenhäusern behandelt, mehrere von ihnen in kritischem Zustand. Zuvor war von 39 Verletzten die Rede gewesen.

Das Feuer hatte sich am Samstagnachmittag durch starken Wind rasch zu einer Feuerwand ausgebreitet. Der Wind trieb die Flammen mit bis zu 96 Kilometern pro Stunde voran und schloss Angehörige der kanadischen Streitkräfte ein. Die Soldaten bereiteten sich auf einen Einsatz in Lettland vor. Premierminister Mark Carney sprach von einer der schlimmsten Tragödien in Friedenszeiten, die die Streitkräfte auf heimischem Boden erlebt hätten.

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