TSMC stimmt auf Preiserhöhungen ein, Samsung wächst als Alternative
Der weltgrößte Chipauftragsfertiger TSMC denkt über Preiserhöhungen nach. Als Grund nannte Finanzchef Wendell Huang im Interview mit der BBC steigende Produktionskosten, die sich besonders wegen des Iran Kriegs erhöht haben dürften. Höhere Preise könnten sich auf Prozessoren, Grafikkarten, Mobilprozessoren und damit auch auf Gerätepreise auswirken.
TSMCs moderne Fertigungsprozesse sind nach Angaben aus der Branche ausgebucht, auch die neue 2 Nanometer Generation. Die hohe Nachfrage verschafft zugleich Samsung und Intel Rückenwind. Bei Samsung Foundry könnte die Fertigungssparte ab dem dritten Quartal wieder schwarze Zahlen schreiben.
Samsungs 2 Nanometer Prozess soll weiterhin eine Ausbeute von unter 70 Prozent haben. Trotzdem könnten günstige Preise Kunden anziehen. Zusätzlich soll vor allem die 4 Nanometer Produktion für mehr Umsatz sorgen, unter anderem durch Basis Dies für HBM4. Intel soll zudem einen großen Packaging Auftrag von Google erhalten haben.
