Nach dem Erdbeben: Die unermüdlichen Helfer in Venezuela
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Nach dem Erdbeben: Die unermüdlichen Helfer in Venezuela

Nach dem schweren Erdbeben in Venezuela helfen vielerorts Freiwillige bei der Versorgung der Betroffenen und bei der Suche nach Überlebenden. In Caracas arbeiten Helfer in den Trümmern eines eingestürzten elfstöckigen Wohnhauses, während ein Bagger Geröll beiseiteschafft und Rettungskräfte auf ihren Einsatz warten. Mindestens 15 Menschen werden dort noch vermisst, ein Mädchen konnte bereits lebend gerettet werden.

Die vorläufige Zahl der Todesopfer liegt inzwischen bei mehr als 1.400, mehr als 3.200 Menschen wurden verletzt. Die UN schätzen die Zahl der Vermissten auf rund 50.000. In mehreren Orten fehlt es weiter an Strom, Mobilfunknetz und sauberem Trinkwasser.

Vor Ort verteilen Freiwillige Lebensmittel, Wasser, Windeln und medizinische Hilfe. Viele Bewohner beklagen, dass die Regierung nicht sichtbar sei. Auch mehr als 72 Stunden nach dem Beben geben Angehörige die Hoffnung auf lebende Vermisste nicht auf.

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