Stuttgart 21 auf 2031 verschoben und drei Milliarden teurer
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Stuttgart 21 auf 2031 verschoben und drei Milliarden teurer

Das Bahnprojekt Stuttgart 21 wird später fertig und deutlich teurer als geplant. Die Deutsche Bahn verschiebt die Inbetriebnahme des neuen Tiefbahnhofs auf 2031, die vollständige Fertigstellung mit weiteren Bahnhöfen und Tunneln im Großraum Stuttgart soll bis Dezember 2033 dauern. Zugleich steigen die Kosten nach Angaben von Bahnchefin Evelyn Palla um weitere drei Milliarden Euro.

Eine interne Überprüfung nennt mehrere Gründe für die Verzögerung, darunter die schwieriger als erwartet verlaufende Digitalisierung des Bahnknotens, falsch verlegte Kabel, Probleme mit einem Technikgebäude und ein neu zu planendes Notstromkonzept. Der vollständige Bericht soll nicht veröffentlicht werden.

Bei einem Spitzentreffen mit den Projektpartnern reagierten Baden Württembergs Ministerpräsident Cem Özdemir und Stuttgarts Oberbürgermeister Frank Nopper zurückhaltend. Die Bahn nennt inzwischen 14,5 Milliarden Euro als Gesamtkosten, ursprünglich waren drei Milliarden Euro veranschlagt.

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