Studie zur Zeitumstellung: Welche Zeit ist besser für unsere Gesundheit?
Eine Studie kommt zu dem Schluss, dass eine dauerhafte Normalzeit besser zur biologischen Uhr des Menschen passt als eine permanente Sommerzeit. Entscheidend ist demnach vor allem das Morgenlicht, das den Schlaf Wach Rhythmus täglich anpasst und die innere Uhr auf den Tagesrhythmus einstellt.
Bei einer dauerhaften Sommerzeit würde sich im Winter der Sonnenaufgang um eine weitere Stunde nach hinten verschieben. Forschende warnen, dass dadurch die biologische Uhr aus dem Takt geraten kann. Wenn Arbeits oder Schulbeginn unverändert bleiben, kann sozialer Jetlag entstehen, der mit chronischem Schlafmangel verbunden ist.
Als mögliche Folgen werden unter anderem Stoffwechselstörungen, Herz Kreislauf Probleme, Bluthochdruck und Stimmungsstörungen genannt. Auch die mentale Gesundheit könne leiden. Die Studie bewertet die gesundheitlichen Vorteile einer dauerhaften Sommerzeit als um ein Drittel geringer als bei einer dauerhaften Normalzeit. Forschende empfehlen daher, die Zeitumstellung abzuschaffen und bei der Normalzeit zu bleiben.
