Stromausfall in Reutlingen war mutmaßlich Brandstiftung
Nach dem nächtlichen Brand in einem Umspannwerk mit großflächigem Stromausfall in Reutlingen haben Ermittler Anzeichen für die Verwendung eines Brandbeschleunigers gefunden. Spuren vom Brandort werden ausgewertet. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der vorsätzlichen Brandlegung und der Störung öffentlicher Betriebe laufen mit Hochdruck, eine Ermittlungsgruppe wurde gebildet.
Von dem Ausfall waren laut Innenminister Manuel Hagel etwa 7600 Gebäude und rund 40000 Menschen betroffen. In Teilen der Stadt ist die Versorgung inzwischen provisorisch wiederhergestellt, rund 50 Mittelspannungskunden sind aber weiter ohne Strom. Der Schaden liegt nach Angaben der Deutschen Presse Agentur bei mehreren Millionen Euro.
