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Strahlende Zukunft für Atomstrom? Mini AKWs kurz erklärt

Politiker und Tech Konzerne setzen verstärkt auf neue Kernkraftwerke, um den wachsenden Energiebedarf zu decken. Im Fokus stehen dabei kleine Reaktoren, sogenannte Small Modular Reactors, die schneller gebaut und früher ans Netz gebracht werden könnten als große Atomkraftwerke. Sie funktionieren im Grundprinzip wie herkömmliche Meiler, sollen aber deutlich weniger Fläche benötigen und modular vorgefertigt werden können.

Befürworter verweisen auf kürzere Bauzeiten, auf eine mögliche Stromversorgung abgelegener Regionen und auf Sicherheitsvorteile durch die kleinere Bauweise. Fachleute und Behörden sehen jedoch weiterhin erhebliche Risiken. Das Bundesamt für Strahlenschutz verweist darauf, dass eine große Zahl kleiner Reaktoren das Gesamtrisiko erhöhen könnte. Auch die Entsorgung des radioaktiven Abfalls ist ungelöst. Weltweit gibt es bislang kein Endlager für hochradioaktiven Reaktorabfall.

Hinzu kommen hohe Kosten. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung erwartet Strompreise deutlich über denen von Solar und Wind. Zudem dürfte die Technologie nach Einschätzung von Fachleuten zu spät kommen, um die Erderwärmung noch entscheidend zu bremsen.

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