Stablecoin Chaos: Was die Payment Adaption zurückhält
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Stablecoin Chaos: Was die Payment Adaption zurückhält

Stablecoin Zahlungen haben 2025 ein Volumen von rund 390 Milliarden US Dollar erreicht. Das entspricht nach einer Analyse von McKinsey und Artemis nur 0,02 Prozent des weltweiten Zahlungsvolumens. Gemeint sind tatsächliche Zahlungen, nicht Handelsvolumen oder interne Transfers.

Ein zentrales Problem bleibt die fehlende Interoperabilität. Stablecoins laufen auf unterschiedlichen Blockchains, werden von verschiedenen Anbietern ausgegeben und müssen unterschiedliche regulatorische Vorgaben erfüllen. Banken und Zahlungsanbieter können Geld deshalb nicht automatisch zwischen den Systemen bewegen. Anton Titov, Chef von Plexo, sieht darin auch ein wirtschaftliches Problem, weil große Anbieter wenig Anreiz hätten, offene Verbindungen zu schaffen.

Als Beispiele nennt er USDT und USDC sowie eigene Stablecoin und Blockchain Initiativen von Visa, Stripe, Société Générale, Revolut, AllUnity, Western Union und Qivalis. Besonders in Schwellenländern wächst die Nachfrage, weil dort traditionelle grenzüberschreitende Zahlungswege teurer und schwer zugänglich sind. Titov vergleicht den Markt mit einer Stadt voller Wolkenkratzer, in der die Straßen fehlen.

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