MiCA Überprüfung: Circle fordert Reformen für Stablecoins
Circle hat im Rahmen der Überprüfung der MiCA Verordnung der Europäischen Kommission Nachbesserungen für die Stablecoin Regulierung vorgeschlagen. Der Stablecoin Emittent verweist darauf, dass das Regelwerk der EU zwar zunächst einen Vorsprung verschafft habe, inzwischen aber nur drei der 25 größten globalen Stablecoins unter MiCA reguliert seien. Ziel der Änderungen sei es, die Wettbewerbsfähigkeit und Liquidität des europäischen Marktes zu stärken.
Besonders kritisiert Circle das Modell der Mehrfach Emission, bei dem ein global zirkulierender Stablecoin gemeinsam von einer EU Einheit und einem ausländischen Partner ausgegeben wird. Zudem fordert das Unternehmen flexiblere Vorgaben bei den Reserveanforderungen und lehnt starre Konzentrationsregeln ab. Dazu zählen die Obergrenzen für Staatsanleihen und Bank Gegenparteien. Circle verweist dabei auf Risiken für den Bankensektor und auf den Aufwand für Emittenten großer Stablecoins.
