Sparmaßnahmen bei VW Töchtern Audi und Porsche
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Sparmaßnahmen bei VW Töchtern Audi und Porsche

Porsche will im Rahmen eines neuen Zukunftspakets in den kommenden Jahren rund 5000 weitere Stellen abbauen. Zusammen mit dem bereits im vergangenen Jahr beschlossenen Wegfall müssen damit rund 8900 Beschäftigte das Unternehmen verlassen. Der Abbau soll über Fluktuation, Altersteilzeit und Aufhebungsverträge erfolgen. Zudem sollen Tariferhöhungen bis 2035 teilweise einbehalten werden, das Weihnachtsgeld sinken und der Mitarbeiterbonus stärker vom Unternehmenserfolg abhängen.

Die Standortsicherung wird bis 2035 verlängert, betriebsbedingte Kündigungen bleiben ausgeschlossen. Gleichzeitig plant Porsche Investitionen von 2,1 Milliarden Euro in Zuffenhausen und das Entwicklungszentrum in Weissach. Das Unternehmen will nach eigenen Angaben die Wettbewerbsfähigkeit stärken und langfristig möglichst viele Arbeitsplätze sichern.

Auch Audi verschärft seinen Sparkurs. Der Konzern erwartet im laufenden Jahr weniger Umsatz und Rendite als bislang angenommen. Für das Gesamtjahr rechnet Audi noch mit Erlösen von 58 bis 63 Milliarden Euro und einer Rendite von fünf bis sieben Prozent. Im ersten Halbjahr lag die Rendite bei 3,8 Prozent, der Gewinn im zweiten Quartal sank um rund 21 Prozent auf 563 Millionen Euro nach Steuern.

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