Spaniens König in Ceuta: Spuren beseitigt, Problem verlagert
Der spanische König Felipe VI. besucht Ceuta zwei Tage lang. Vor seiner Anreise wurden an der Playa del Trampolín und in der Umgebung Aufräumarbeiten durchgeführt, nachdem dort wochenlang Tausende Migranten ausgeharrt hatten. Polizei und Reinigungstrupps beseitigten Reste eines provisorischen Lagers, Müll und Baumaterial, zudem wurden noch versteckte Migranten aufgegriffen.
Der Besuch des Königspaares sieht keinen Termin an den Stränden oder im nahegelegenen Industriegebiet vor. Dort waren viele Menschen unter schwierigen Bedingungen untergebracht, darunter auch Minderjährige. Nach Angaben der spanischen Regierung kehrten seit Mitte August mehr als 10.000 Menschen nach Marokko zurück.
Vor Ort wird der Besuch vor allem als symbolisch bewertet. Einige Anwohner und Helfer sagen, der König könne an der Lage nichts ändern, sende aber ein Zeichen der Unterstützung.
