Spanien: Regierungschef Sánchez kündigt Neuwahlen an
Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez hat Neuwahlen ausgerufen und eine vorgezogene Parlamentswahl für November angekündigt. Eigentlich war die nächste Wahl erst für 2027 vorgesehen.
Sánchez reagiert damit auf eine innenpolitische Blockade, nachdem Regierungspläne zur Bekämpfung der Wohnungskrise am Widerstand rechter Abgeordneter gescheitert waren. In Umfragen liegt seine Sozialistische Partei hinter der konservativen Opposition.
Als wahrscheinlichstes Szenario gilt eine Koalition der konservativen Volkspartei mit der rechtspopulistischen Vox-Partei. Damit könnte erstmals seit dem Ende der Diktatur unter Francisco Franco eine extrem rechte Partei der spanischen Regierung angehören.
