Söder fordert CDU Abweichler zum Austritt auf
CSU Chef Markus Söder hat mutmaßliche Abweichler in den Reihen der Union mit Blick auf das Abstimmungsverhalten im Landtag von Sachsen Anhalt zum Austritt aufgefordert. Wer die AfD wähle, habe in der Union keine Zukunft, sagte er in der ARD Sendung Caren Miosga. Wer woanders hinwolle, solle das auch sagen.
Seit der Wahl des ersten AfD Landtagspräsidenten Anfang Oktober in Magdeburg ist offen, wer den AfD Kandidaten Tobias Rausch zusätzlich zu den eigenen Abgeordneten und jenen des BSW gewählt hat. Rausch erhielt in geheimer Wahl vier Stimmen mehr. Söder vermutet, dass dies aus einer tiefen Verwundung innerhalb der CDU Fraktion heraus geschah.
Zugleich warnte Söder vor Instabilität im Bund, falls Bundeskanzler Friedrich Merz aus den eigenen Reihen infrage gestellt werde. Er sagte, Merz bleibe Bundeskanzler. Für die Nachfolge von Bundespräsident Frank Walter Steinmeier setzt sich Söder nach eigenen Angaben für Ilse Aigner ein.
