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Guterres warnt vor Rückschritten bei der AIDS Prävention

UN Generalsekretär António Guterres hat angesichts finanzieller Kürzungen vor einem Rückschlag im Kampf gegen AIDS und HIV gewarnt. Zwar sei die Zahl der AIDS bedingten Todesfälle seit dem Höchststand im Jahr 2004 um 70 Prozent gesunken, dieser Fortschritt sei aber bedroht.

UNAIDS Direktorin Winnie Byanyima verwies auf OECD Zahlen, nach denen Entwicklungsgelder 2025 um 23 Prozent zurückgegangen seien. Besonders betroffen seien HIV Programme in Ländern mit hoher Krankheitslast und niedrigem Einkommen. In Regionen mit besonders hoher HIV Belastung sei die Zahl der HIV Tests um 22 Prozent gesunken, auch die Finanzierung von Kondomen sei mancherorts um mehr als 90 Prozent gekürzt worden.

Byanyima warnte zudem vor Rückschritten bei den Rechten besonders gefährdeter Gruppen. Guterres sagte vor der UN Generalversammlung, AIDS sei nicht vorbei. Ende 2024 hätten 9,2 Millionen bedürftige Menschen keinen Zugang zu Behandlungen gehabt, etwa 630.000 Menschen seien an AIDS bedingten Erkrankungen gestorben.

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