So reagieren Frankreich und Italien auf die Ausschreitungen
Frankreich und Italien haben nach den schweren Ausschreitungen am Wochenende mit neuen Sicherheitsmaßnahmen reagiert. Beide Regierungen wollen weitere Unruhen verhindern. In Frankreich sind für das kommende Wochenende erneut Proteste angekündigt.
Frankreichs Premierminister Sébastien Lecornu kündigte ein massives Aufgebot an Sicherheitskräften an. Zusätzlich sollen Soldaten der Anti Terror Einheit Sentinelle sensible Orte bewachen, damit mehr Polizisten und Gendarmen für die Kontrolle der Demonstrationen eingesetzt werden können. Das Parlament richtete zudem eine Untersuchungskommission ein, die die Ursachen der Unruhen und die Reaktion der Behörden prüfen soll.
Auch in Paris und anderen Städten wurden Ausgangssperren verlängert. In Frankreich wurden außerdem in mehreren Stadtteilen Versammlungen verboten. In Italien schickt die Regierung 500 weitere Soldaten nach Mailand. Zudem sollen Polizei und Justiz härter gegen mutmaßliche Randalierer vorgehen. Im Gespräch sind auch Ausgangssperren in Teilen der Innenstädte.
