So lief die Debatte um die Nachfolge von Guterres
Sechs Bewerberinnen und Bewerber haben sich in einer öffentlichen Debatte um die Nachfolge von UN Generalsekretär António Guterres vorgestellt. Ein zentrales Thema war die schwierige Lage der Vereinten Nationen, die nach Ansicht aller Kandidierenden derzeit bei den wichtigsten Konflikten kaum eine Rolle spielen.
Zu den auffälligsten Auftritten zählten Rafael Grossi von der Internationalen Atomenergie Organisation und Rebeca Grynspan, Generalsekretärin der UN Konferenz für Handel und Entwicklung. Grossi verwies auf seine Vermittlungsarbeit zwischen Russland und der Ukraine. Grynspan warb für eine stärkere Rolle der UN im Handel und sprach sich gegen Zölle und Protektionismus aus.
Weniger überzeugend traten die frühere Präsidentin Chiles, Michelle Bachelet, die frühere Außenministerin Ecuadors, María Fernanda Espinosa, und der frühere Präsident Senegals, Macky Sall, auf. Bei UN Mitarbeitern kam die UN Botschafterin aus Guyana, Carolyn Rodrigues Birkett, besonders gut an. Entscheidend für die Wahl sind am Ende die 15 Mitglieder des Sicherheitsrats, darunter die fünf Vetomächte.
