Silber trotzt dem Dollar: Schwache US Jobs bringen die Zinswende zurück ins Spiel
|

Silber trotzt dem Dollar: Schwache US Jobs bringen die Zinswende zurück ins Spiel

Silber hat am Montag trotz eines festen Dollars und hoher US Renditen zugelegt. Auslöser waren schwache Arbeitsmarktdaten aus den USA, die die Erwartungen an die Geldpolitik der Federal Reserve verändert haben. Am Markt wird eine weitere Zinserhöhung im Oktober inzwischen deutlich weniger wahrscheinlich eingeschätzt als noch vor einer Woche.

Der Silberpreis lag am Vormittag in New York bei gut 61 US Dollar je Feinunze und damit rund 1,3 Prozent im Plus. Nach der vorangegangenen Schwäche ist die Bewegung vor allem als Erholung zu werten. Der Bereich um 60 US Dollar gilt kurzfristig als wichtige Marke.

Grundsätzlich bleibt der Silbermarkt von einem Angebotsdefizit geprägt. Zugleich geht die industrielle Verarbeitung zurück, unter anderem durch geringeren Silberverbrauch in der Photovoltaik. Stützend wirken dagegen Anwendungen in Rechenzentren, KI Infrastruktur und im Automobilsektor.

Zur Originalmeldung

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert