Selbstbewusste Parteijugend: An der Jungen Union kommt niemand mehr vorbei
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Selbstbewusste Parteijugend: An der Jungen Union kommt niemand mehr vorbei

Beim Deutschlandtag der Jungen Union in Bonn hat sich die Parteijugend von CDU und CSU selbstbewusst präsentiert und damit auch Einfluss auf die geschwächte Parteiführung genommen. Während CDU und CSU in den Umfragen unter Druck stehen und mit der SPD streiten, trat die JU geschlossen und mit klarem Gestaltungsanspruch auf.

Kanzler Friedrich Merz, Hendrik Wüst, Markus Söder und Digitalminister Karsten Wildberger suchten die Nähe zur JU und lobten ihre Positionen, vor allem bei Rente und Europa. JU Chef Johannes Winkel forderte eine neue Union, die Familien und Gesellschaftspolitik stärker in den Mittelpunkt rückt und sich zugleich klar gegen links und rechts außen abgrenzt.

Zugleich machte die Jugendorganisation ihre Haltung in der Rentenfrage erneut deutlich. Sie stellte ihre Unterstützung für Merz daran, dass er bis Jahresende einen Kabinettsbeschluss zur Rentenreform herbeiführt. Belastet wurde das Treffen auch durch finanzielle Probleme der JU, die 350000 Euro an Fördergeldern zurückzahlen muss.

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