Sechs Besatzungsmitglieder tot: Russischer Langstreckenbomber stürzt im Fernen Osten ab
Bei einem Trainingsflug in der Region Amur an der Grenze zu China ist ein russischer Langstreckenbomber vom Typ Tu 95 abgestürzt. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau kamen dabei sechs Besatzungsmitglieder ums Leben, ein weiteres wurde verletzt in ein Krankenhaus gebracht.
Die Maschine sei über unbewohntem Gebiet abgestürzt und nicht bewaffnet gewesen. Russland schickte ein Ermittlerteam an den Unglücksort, um die Umstände des Absturzes zu klären. In sozialen Netzwerken verbreitete Videos zeigten offenbar Flammen und Rauch an der Absturzstelle.
Die Tu 95 ist der letzte propellergetriebene strategische Bomber im Einsatz und stammt aus den 1950er Jahren. Bis mindestens 2040 will Moskau die etwa 40 Bomber im Dienst halten.
