Schwere Vorwürfe in Südkorea: Nationalcoach weg, trotzdem kommt die Polizei
Die südkoreanische Polizei ermittelt gegen den Fußballverband KFA wegen der umstrittenen Ernennung von Ex Nationaltrainer Hong Myung bo. In den Räumen des Verbands in Seoul und Cheonan kam es zu einer Razzia, bei der Aktendokumente beschlagnahmt sowie Smartphone und Computerdaten von ranghohen Funktionären gesichert wurden.
Dem Verband wird vorgeworfen, den Nominierungsprozess von Hong manipuliert zu haben. Der 57 Jährige war im Juli 2024 erneut Nationaltrainer geworden, obwohl Beobachter schon damals Zweifel am vorgesehenen Bewerbungsverfahren äußerten. Nach dem frühen Aus bei der Fußball Weltmeisterschaft in Amerika trat er zurück.
Auch Südkoreas Präsident Lee Jae Myung kritisierte die Vorgänge scharf und forderte Konsequenzen. Er sprach von einem absurden Ergebnis und machte Versäumnisse in Organisation und Personalwesen für das Scheitern verantwortlich.
