Schwedens Wahlsiegerin Andersson unternimmt einen zweiten Anlauf zur Regierungsbildung
Schwedens Wahlsiegerin Magdalena Andersson soll einen zweiten Anlauf zur Regierungsbildung unternehmen. Parlamentspräsident Andreas Norlen betraute die Sozialdemokratin erneut mit der Suche nach einer tragfähigen Mehrheit. Andersson hatte zuvor erklärt, eine Regierungsbildung sei wegen fehlenden Rückhalts nicht möglich.
Nach der Wahl am 13. September hatte Anderssons Mitte Links Lager knapp gewonnen. Die vier Parteien des Bündnisses sind sich aber uneinig darüber, wer an einer neuen Regierung beteiligt werden soll. Norlen verwies auf die Sitzverteilung: Anderssons Allianz kommt auf 176 Abgeordnete, das rechte Bündnis von Ministerpräsident Ulf Kristersson auf 173 Mandate.
Andersson muss Norlen bis zum 12. Oktober Bericht erstatten. Die neuen Gespräche sollen am Montag beginnen. Auch für Kristersson gelten die Aussichten als schwierig, da er für eine Mehrheit die Unterstützung mindestens einer Mitte Links Partei bräuchte.
