Schwache Kartoffelernte lässt Preise steigen
Die schwache Kartoffelernte in Deutschland treibt die Preise nach oben. Im September zahlten Verbraucher 11,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, deutlich mehr als die allgemeine Inflationsrate von 3,3 Prozent. Nach vorläufigen Angaben dürften in diesem Jahr nur 10,4 Millionen Tonnen Kartoffeln geerntet werden, nach 13,9 Millionen Tonnen im Vorjahr.
Grund für die geringere Ernte sind eine um 11,1 Prozent kleinere Anbaufläche und die Dürre. Dadurch fielen die Kartoffeln kleiner aus, im Schnitt wurden 38,9 Tonnen pro Hektar geerntet, nach 46 Tonnen im Vorjahr. Die Erzeugerpreise stiegen im August um 61,5 Prozent. Für verarbeitete Kartoffelprodukte wie Pommes oder Kroketten sanken die Preise zuletzt jedoch um 4,7 Prozent.
