Schülerproteste in Frankreich erreichen neuen Höhepunkt
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Schülerproteste in Frankreich erreichen neuen Höhepunkt

Die Schülerproteste in Frankreich haben sich deutlich ausgeweitet. An zahlreichen Gymnasien und Universitäten kam es zu Blockaden, in Paris und anderen Großstädten zogen Demonstrierende durch die Straßen. Erstmals schlossen sich auch Gewerkschaften den Protesten an, außerdem beteiligten sich Lehrkräfte und Eltern.

Die Polizei war mit einem großen Aufgebot im Einsatz und trat den Demonstrierenden vielerorts in schwerer Montur gegenüber. Im Mittelpunkt der Proteste stehen Forderungen nach besseren Lernbedingungen, weniger Unterrichtsausfall, mehr Vertretungslehrkräften und besseren Schulgebäuden. Auch Tränengas und der Einsatz von Gummigeschossen sorgen für Kritik. Innenminister Laurent Nuñez verteidigte das Vorgehen als verhältnismäßig.

Laut Bildungsgewerkschaft USL waren 1.800 Gymnasien blockiert oder vorsorglich geschlossen, nach Angaben des Bildungsministeriums fiel an 891 Gymnasien der Unterricht ganz oder teilweise aus. Landesweit wurden 150.000 bis 200.000 Demonstrierende erwartet.

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