Schifffahrt unter Attacke: Ukrainisches Getreide steckt fest
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Schifffahrt unter Attacke: Ukrainisches Getreide steckt fest

Russische Angriffe bringen die ukrainische Schifffahrt auf dem Schwarzen Meer fast zum Erliegen. In der Region Odessa hinterlassen Drohnenangriffe Krater auf den Feldern, zugleich fehlen vielen Betrieben Arbeitskräfte, weil junge Männer an der Front sind oder ins Ausland gegangen sind. Trotz der Gefahr arbeiten viele Landwirte weiter.

Die gute Ernte verschärft die Lage zusätzlich. Bei dem Landwirt Jewhen Tymofejew liegen rund 600 Tonnen Weizen, außerdem Gerste, Erbsen und Sonnenblumenkerne auf dem Hof. Weil die Preise deutlich gefallen sind, verkauft er nur so viel, wie nötig ist, um Pacht, Diesel und andere Kosten zu bezahlen.

Auch die Häfen bei Odessa sind betroffen. Offiziell sind sie offen, tatsächlich kommen aber kaum Frachter. Deshalb weichen Transporte auf die Donau aus, wo Ismajil und Reni unter Angriffen und niedrigen Wasserständen leiden. Vor den Häfen stauen sich Lastwagen kilometerweit, während sich mit der kommenden Maisernte der Druck weiter erhöhen dürfte.

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