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PTBS in der Ukraine: Wie der Krieg die Psyche belastet

Eine repräsentative Umfrage zeigt, dass in der ukrainischen Zivilbevölkerung fast jede und jeder Dritte die Kriterien für eine Posttraumatische Belastungsstörung oder eine komplexe PTBS erfüllt. Befragt wurden mehr als 2500 Menschen in den weiterhin oder wieder von der Regierung in Kyjiw kontrollierten Regionen.

Die Studie des internationalen Forschungsnetzwerks KonKoop wurde vom deutschen Forschungsministerium gefördert und im European Journal of Psychotraumatology veröffentlicht. Die Forschenden verweisen darauf, dass viele Menschen in der Ukraine durch Kriegserlebnisse belastet sind. Mehr als 90 Prozent der Befragten gaben an, mindestens ein traumatisches Erlebnis im Erwachsenenalter gehabt zu haben. Viele nannten Beschuss in der Nachbarschaft und Zerstörungen durch den Krieg.

Die Wissenschaftlerinnen betonen zugleich, dass soziale Unterstützung und Verbundenheit vor Belastungsstörungen schützen können. Angebote zur Traumatherapie und weitere Hilfen seien wichtig, weil die langfristigen Folgen des Krieges für die psychische Gesundheit noch nicht absehbar seien.

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