Russlands Satellitenpläne: Bundeswehr warnt vor Putins Starlink Alternative
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Russlands Satellitenpläne: Bundeswehr warnt vor Putins Starlink Alternative

Russland will mit dem Projekt Rassvet eine Alternative zum Satellitennetzwerk Starlink aufbauen. Präsident Wladimir Putin erklärte, die ersten Satelliten seien bereits im All und das System sei Starlink keinesfalls unterlegen. Die Bundeswehr bewertet das Vorhaben in einer vertraulichen Analyse jedoch deutlich skeptischer.

Nach Einschätzung des Militärs dürfte Rassvet frühestens Ende 2027 nur eingeschränkt einsatzbereit sein, sofern der Ausbau wie geplant vorankommt. Selbst dann werde das Netz die Leistungsfähigkeit von Starlink mit derzeit mehr als 10.000 Satelliten nahezu sicher nicht erreichen. Russland plant nach eigenen Angaben zunächst 288 Satelliten und später einen Ausbau auf 730 im Jahr 2030 und 900 im Jahr 2035.

Die Bundeswehr sieht in dem Vorhaben vor allem militärisches Potenzial. Eine weltweite Abdeckung könnte russischen Streitkräften die Steuerung unbemannter Systeme in Echtzeit ermöglichen und die Zielgenauigkeit verbessern. Gleichzeitig verweist das Militär auf technische Hürden, die Produktion, Trägersysteme und den Verlauf des Krieges in der Ukraine betreffen.

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