Gekürzte Hilfsgelder erschweren den Kampf gegen Ebola
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Gekürzte Hilfsgelder erschweren den Kampf gegen Ebola

In der Demokratischen Republik Kongo breitet sich Ebola weiter aus. Die Weltgesundheitsorganisation spricht von 220 vermuteten Todesfällen und mehr als 900 Verdachtsfällen. Weil der Ausbruch spät entdeckt wurde, könnte die Zahl noch steigen.

Hilfsorganisationen und die Vereinten Nationen warnen, dass gekürzte Hilfsgelder die Bekämpfung zusätzlich erschweren. Der Ausbruch geht auf eine Virusvariante zurück, die verbreitete Schnelltests nicht zuverlässig erkennen. Einen zugelassenen Impfstoff gibt es bisher nicht. Auch das ohnehin unterfinanzierte Gesundheitssystem steht unter Druck.

In der betroffenen Region Ituri leben viele Menschen in dicht gedrängten Flüchtlingslagern, rund 1,5 Millionen sind auf der Flucht. Nach Angaben von Helfern fehlen dort Nahrung, Unterkünfte und medizinische Versorgung. Die WHO sieht ein hohes Risiko für insgesamt zehn Länder in der Region, eine Gefahr für Europa bestehe jedoch nicht.

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