Reimann: Nötigung durch die Pharmaindustrie vor der ersten Lesung des Gesetzes
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Reimann: Nötigung durch die Pharmaindustrie vor der ersten Lesung des Gesetzes

Der AOK Bundesverband kritisiert Ankündigungen der Pharmakonzerne Eli Lilly und Boehringer Ingelheim, ihre Investitionen in Deutschland bei einer Verschärfung der Erstattungsregeln und höheren Rabatten auf Arzneimittel zu reduzieren. Die Vorstandsvorsitzende Carola Reimann sprach von einem inakzeptablen Versuch, sich dem Beitrag zu Einsparungen in der gesetzlichen Krankenversicherung zu entziehen.

Am Freitag kommt das GKV Spargesetz in die erste Lesung im Bundestag. Reimann verwies auf das Defizit in der gesetzlichen Krankenversicherung und auf hohe Milliardengewinne der beiden Unternehmen. Aus ihrer Sicht ist es nicht Aufgabe der Beitragszahlenden, Standortförderung für hochprofitable Pharmaunternehmen zu leisten.

Sie forderte die Abgeordneten auf, die Drohungen kritisch zu hinterfragen und ihre Entscheidungen nicht davon beeinflussen zu lassen. Reimann verwies zudem auf frühere Spekulationen über vertrauliche Erstattungsbeträge und betonte, dass nach Einschätzung des Sachverständigenrats für Gesundheit und Pflege vor allem andere Faktoren über den Pharma Standort entscheiden.

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