Regierungsbildung in Rumänien gescheitert, Proeuropäer unter Druck
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Regierungsbildung in Rumänien gescheitert, Proeuropäer unter Druck

In Rumänien ist die Regierungsbildung erneut gescheitert. Das Parlament lehnte den prowestlichen Politiker Adrian Vestea als neuen Ministerpräsidenten ab. Damit verlängert sich die politische Krise in dem EU Land. Staatspräsident Nicusor Dan muss nun einen neuen Kandidaten vorschlagen.

Vestea erhielt nur 189 Stimmen, 23 Abgeordnete stimmten gegen ihn. Für die Wahl zum Regierungschef hätte er die absolute Mehrheit von 233 Stimmen gebraucht. An der Abstimmung beteiligten sich 212 der 465 Parlamentarier.

Vestea fand Unterstützung von der sozialdemokratischen Oppositionspartei PSD, von Abweichlern aus der PNL und von Splittergruppen. Zugleich verhandelte er auch mit der rechtsextremen AUR. Dan wollte eine Rückkehr zur früheren Koalition von PNL und PSD erreichen, doch die Mehrheit der PNL lehnte das ab.

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