Regenfälle im Flutgebiet: Zahl der Toten in Nepal steigt an
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Regenfälle im Flutgebiet: Zahl der Toten in Nepal steigt an

In Nepal ist die Zahl der Todesopfer nach der schweren Flutwelle auf 469 gestiegen. Am Vortag hatten die Behörden noch von 400 Toten gesprochen. Mehr als 1400 Menschen werden weiterhin vermisst, darunter nach Angaben der Tourismusbehörde mindestens acht Deutsche.

Im Katastrophengebiet an der Grenze zwischen China und Nepal drohen weitere Regenfälle die Lage zu verschärfen. Nach chinesischen Angaben besteht ein hohes Risiko erneuter Überflutungen. Ein durch die Sturzflut entstandener See könnte bei anhaltendem Regen weiter anwachsen und über die Ufer treten.

Nach chinesischen Angaben wurden inzwischen mehr als 1000 Menschen aus dem Gebiet in Sicherheit gebracht, darunter 555 Touristen. Die Sturzflut war am Mittwoch fast 170 Kilometer weit durch Nepal gerast und hatte Ortschaften mitgerissen. Als Ursache gilt nach Angaben der US Erdbebenwarte USGS offenbar ein Gletscherabbruch.

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