Regelung soll aufgeweicht werden: Berichte, Merz und Macron schließen Deal zum Verbrennerverbot
Bundeskanzler Friedrich Merz und der französische Präsident Emmanuel Macron haben sich Berichten zufolge auf eine Einigung verständigt, die das Verbrennerverbot in der Europäischen Union aufweichen könnte. Nach Angaben der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und des Handelsblatts wollen beide noch vor dem EU Gipfeltreffen in der kommenden Woche eine Lösung präsentieren.
Bislang hatten Berlin und Paris die Vorhaben gegenseitig blockiert. Die Bundesregierung lehnte Vorgaben zu Made in EU ab, während Frankreich eine Lockerung des Verbrennerverbots verhindern wollte. Nun sollen beide Seiten ihren Widerstand aufgegeben haben. Mit dem Kurswechsel Frankreichs dürfte im Ministerrat die nötige Mehrheit gesichert sein.
Die EU Kommission hatte bereits im vergangenen Jahr vorgeschlagen, das CO2 Reduktionsziel für Neuwagen im Jahr 2035 von 100 auf 90 Prozent im Vergleich zu 2021 zu senken. Die EVP Fraktion im Europäischen Parlament dringt laut den Berichten auf eine noch weitergehende Lockerung. Mit den Vorschlägen könnten auch nach 2035 noch neue Hybrid und Benzinautos sowie Fahrzeuge mit Range Extender zugelassen werden.
