Lungenpest Verdacht in Russland: WHO und USA fordern Aufklärung
Die Weltgesundheitsorganisation hat nach einem möglichen Todesfall durch Lungenpest in Russland Hilfe bei der Aufklärung angeboten und weitere Informationen angefordert. WHO Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus teilte mit, man wolle die Ursache der schweren Lungenentzündung, den Erreger sowie Berichte über einen zweiten Mitarbeiter mit einer Lungenentzündung unbekannter Ursache klären.
US Präsident Donald Trump kündigte an, wegen des Falls mit Russlands Präsident Wladimir Putin sprechen zu wollen. Das US Außenministerium forderte die russischen Behörden bereits zuvor auf, Informationen schnell und transparent mitzuteilen. Auch die US Botschaft in Moskau beobachtet die Lage nach eigenen Angaben aufmerksam.
In Sibirien war am Freitag eine Mitarbeiterin eines Pest Forschungsinstituts gestorben. Nach offiziellen Angaben starb sie an einer Lungenentzündung unbekannter Herkunft. Medienberichten zufolge könnte sie sich im Labor mit Lungenpest infiziert haben. Russland dementierte eine Pestinfektion ebenso wie Quarantänemaßnahmen.
