Razzia bei US Demokratin Omar: Politiker mit Migrationsgeschichte als Feindbild
US Präsident Donald Trump hat kurz vor den Midterms seine Angriffe auf Demokraten verschärft und dabei besonders Politiker mit Migrationsgeschichte ins Visier genommen. Bei einem Auftritt in Ohio griff er die somalisch stämmige Abgeordnete Ilhan Omar erneut scharf an und stellte ihre Herkunft in den Mittelpunkt.
Auslöser der Debatte ist auch eine Razzia von Beamten der Einwanderungsbehörde in Omars Haus in Washington. Omar sprach von dem Versuch, politische Gegner ins Visier zu nehmen und Strafverfolgungsbehörden zu instrumentalisieren. Demokraten kritisierten den Zeitpunkt der Durchsuchung kurz vor der Wahl, während das Justizministerium nur laufende Ermittlungen bestätigte. Vizepräsident JD Vance wies den Vorwurf politischer Verfolgung zurück.
Nach US Medienberichten geht es um Einwanderungsdokumente aus Omars Kindheit. Trump macht Omar seit Jahren zum Feindbild und greift auch andere Politiker mit Migrationsgeschichte an, darunter Abdul El Sayed, der für die Demokraten in Michigan kandidiert.
