Ledger Skandal: Verkaufsstopp in Südostasien und Hongkong
Der Hardware Wallet Hersteller Ledger hat Händler und Vertriebspartner in Indonesien, Singapur, Thailand, auf den Philippinen, in Vietnam, Malaysia und Hongkong aufgefordert, den Verkauf seiner Geräte vorübergehend einzustellen. Das teilte das Unternehmen auf X mit.
Hintergrund sind Berichte über manipulierte Hardware Wallets, die über den Händler CryptoBilis verkauft worden sein sollen. Ledger hatte bereits bestätigt, dass bei betroffenen Geräten zusätzliche Hardware verbaut worden war. Wer hinter den Manipulationen steckt und an welcher Stelle der Lieferkette die Geräte verändert wurden, ist weiterhin unklar.
Nach Angaben von Ledger beschränken sich die bestätigten Vorfälle bislang auf Südostasien. Das Unternehmen sieht keine Hinweise darauf, dass die eigene Infrastruktur, Systeme, Dienstleistungen oder der Direktvertrieb kompromittiert worden seien. Der Fall hatte auch in Europa Folgen, unter anderem setzte MediaMarkt den Verkauf von Ledger Wallets aus.
