Profi stirbt im Rennen: Tödlicher Unfall bei der Portugal Rundfahrt sorgt für Wut
Nach dem tödlichen Unfall des walisischen Radprofis Finlay Tarling bei der Portugal Rundfahrt hat die portugiesische Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Außerdem ordnete die Justiz eine Autopsie an. Der 19 Jahre alte Fahrer war am Freitag auf der achten Etappe von Melgaco nach Fafe während einer schnellen Abfahrt mit einem entgegenkommenden Fahrzeug zusammengestoßen und starb noch an der Unfallstelle.
Nach Angaben der Polizei war das Fahrzeug von einem Nebenweg auf die Strecke geraten, nachdem es zunächst an der Hauptstraße gewartet und das Hauptfeld passieren lassen hatte. Als offenbar angenommen wurde, dass keine weiteren Fahrer mehr folgen würden, bog der Fahrer auf die Rennstrecke ein. Ein Alkohol und Drogentest fiel negativ aus. Der Tod Tarlings löste große Empörung aus. Die Fahrer Gewerkschaft CPA sprach von Wut und sprach sich gegen solche vermeidbaren schweren Unfälle aus. Auch der frühere französische Profi Jérôme Pineau kritisierte die Sicherheitsvorkehrungen scharf.
