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Pressefreiheit 2026: Weltweit zunehmend unter Druck

Die Möglichkeiten für Journalisten, sicher und unabhängig zu arbeiten, stehen weltweit zunehmend unter Druck. In der Rangliste der Pressefreiheit 2026 von Reporter ohne Grenzen wird die Lage in rund drei Vierteln aller Länder als problematisch oder schlechter eingestuft. In mehr als der Hälfte der Staaten gelten die Bedingungen für Medien als schwierig oder sehr ernst. Insgesamt setzt sich damit der rückläufige Trend bei der Pressefreiheit fort.

Besonders gute Werte erreichen weiterhin vor allem europäische Länder. Zu den Spitzenreitern zählen Norwegen, Estland, die Niederlande und Dänemark. In Teilen Afrikas und Asiens sind die Bedingungen dagegen besonders schwierig. Auch innerhalb einzelner Regionen gibt es deutliche Unterschiede, etwa zwischen Nord und West sowie Süd und Ost in Europa.

Als Beispiele für gegenläufige Entwicklungen nennt die Rangliste Polen, die Slowakei, Argentinien und die Vereinigten Staaten. In Polen habe sich die Lage nach dem Regierungswechsel Ende 2023 verbessert, während in der Slowakei und in Argentinien die Feindseligkeit gegenüber Medien zugenommen habe. Als Hauptgrund für den Rückgang der Pressefreiheit nennt Reporter ohne Grenzen bewaffnete Konflikte.

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