Polnische Behörden alarmiert: Goldalge sorgt erneut für Fischsterben in Nebengewässern der Oder
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Polnische Behörden alarmiert: Goldalge sorgt erneut für Fischsterben in Nebengewässern der Oder

Polnische Behörden haben in den vergangenen Tagen mehr als vier Tonnen tote Fische aus einem Nebengewässer der Oder geborgen. Nach Angaben der örtlichen Wasserbehörde blieb das Fischsterben bislang auf einen Abschnitt des Gleiwitzer Kanals begrenzt. Ursache sei die Blüte der giftigen Goldalge.

Die Behörden überwachen die Lage mit regelmäßigen Patrouillen zu Wasser und an Land und entfernen die verendeten Fische aus dem betroffenen Kanalabschnitt. Bis auf Weiteres wurde auch der Betrieb von zwei Schleusen ausgesetzt, um eine Ausbreitung der Goldalge zu verhindern. Sollte das nicht genügen, erwägt die Wasserbehörde die kontrollierte Einleitung von Wasserstoffperoxid, das die Zellen der Goldalge zerstört.

Schon im Sommer 2022 hatte es in der Oder ein massenhaftes Fischsterben gegeben. Im Sommer 2024 wurden im Gleiwitzer Kanal erneut große Mengen toter Fische geborgen.

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