Polizeischutz und Morddrohungen: Eines der hässlichsten Fouls in der Bundesligageschichte
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Polizeischutz und Morddrohungen: Eines der hässlichsten Fouls in der Bundesligageschichte

Das brutale Foul von Klaus Augenthaler an Rudi Völler am 23. November 1985 zählt zu den bekanntesten Szenen der Bundesliga Geschichte. Der Treffer in der 17. Minute im Münchner Olympiastadion stoppte den Werder Stürmer nach einem harten Einsteigen und löste heftige Debatten aus. Bayern gewann die Partie 3:1 und rückte in der Tabelle wieder näher an Werder heran.

Die Aktion sorgte über Wochen für Diskussionen. Werder Verantwortliche sprachen von brutaler Treterei, Bayern Beteiligte stuften das Foul als normales Einsteigen ein. Wegen Morddrohungen wurde Augenthalers Haus unter Polizeischutz gestellt. Auch Völlers Verletzung zog sich länger hin als zunächst angenommen, wodurch sich seine Rückkehr auf den Platz verzögerte.

Später versöhnten sich Augenthaler und Völler wieder. Sie sprachen sich im Skiurlaub in Leogang aus und tranken anschließend gemeinsam an der Bar.

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