POL GE: Folgemeldung zu Aktivisten dringen auf Kraftwerksgelände in Gelsenkirchen ein
Die Polizei Gelsenkirchen hat einen Protest von Klimaaktivisten an einem Kraftwerk im Stadtteil Scholven aufgelöst und zieht eine vorläufige Bilanz. Rund 250 Personen hatten sich am Freitag unbefugt Zutritt zu dem Gelände an der Glückaufstraße verschafft und sich dort auf einer Freifläche versammelt. Die Polizei setzte starke Kräfte ein, um die Sicherheit aller Beteiligten und den Schutz der kritischen Infrastruktur zu gewährleisten.
Weil es sich um eine nicht angemeldete Versammlung und ein unbefugtes Eindringen handelte, prüfte die Polizei mögliche Verstöße und Straftaten. Da sich einige Demonstranten bei der Klärung ihrer Personalien unkooperativ verhielten, führte die Polizei Identitätsfeststellungen durch. Wegen einer sich zuspitzenden Wetterlage und des damit verbundenen Sicherheitsrisikos wurden die Maßnahmen am Abend auf das Polizeipräsidium in Buer verlegt. Dort dauert die Klärung der Identitäten weiter an.
Bei der Durchsuchung von Bussen, mit denen die Demonstranten angereist waren, stellte die Polizei pyrotechnische Gegenstände sowie Vermummungs und Klebematerialien sicher. Hintergrund der Aktion war das Klimacamp in Hamm, von dem aus Aktivisten nach Gelsenkirchen gekommen waren.
