Papst Leo XIV. lobt Europa
Papst Leo XIV. hat am Schlusstag seines viertägigen Frankreich Besuchs in Metz Europa als entscheidend für friedliche Beziehungen und die Zivilisation gewürdigt. Zugleich rief er die Europäer zu mehr Einsatz für den Frieden auf dem Kontinent, zu offenem Umgang mit Migrantinnen und Migranten sowie zu geduldigem Dialog im Krieg Russlands gegen die Ukraine auf.
In seiner Rede warnte er vor einer weiteren Aufrüstung und betonte die Bedeutung von Völkerrecht und Multilateralismus. Außerdem sprach er sich klar gegen jede Form der Sterbehilfe aus. Frankreich hatte Sterbehilfe im Sommer in engen Grenzen erlaubt.
Die Ansprache hielt Leo an einem Ort mit hoher Symbolkraft. Metz steht für die wechselvolle Geschichte Europas und für den Wandel von Feindschaft zu Zusammenarbeit. Der Papst würdigte dabei auch Robert Schuman, einen der Architekten der europäischen Einigung, und stellte das Versöhnungsprojekt Europas in den Mittelpunkt seiner Reise.
