Ölpreis über 100 US Dollar: Warum Bitcoin stabil bleibt
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Ölpreis über 100 US Dollar: Warum Bitcoin stabil bleibt

Die Eskalation im Nahen Osten hat die Finanzmärkte erneut belastet. Nach Angriffen der Huthi Miliz auf zwei saudische Öltanker im Roten Meer stieg der Brent Ölpreis innerhalb eines Handelstages um sieben Prozent beziehungsweise 6,62 US Dollar und lag damit erstmals seit Ende Mai wieder über 100 US Dollar. Bitcoin hielt sich im selben Umfeld weiter oberhalb von 65.000 US Dollar.

Der steigende Ölpreis beeinflusst auch die Erwartungen an die US Geldpolitik. Am Markt wird inzwischen mit einer Wahrscheinlichkeit von rund einem Drittel eine Zinserhöhung beim nächsten FOMC Meeting am 29. Juli eingepreist. Vor einer Woche lag dieser Wert noch bei knapp 12 Prozent. Die Rendite zehnjähriger US Staatsanleihen stieg auf 4,71 Prozent und erreichte damit den höchsten Stand seit 18 Monaten.

Zusätzlichen Druck auf den Kryptomarkt brachten Abflüsse bei US Spot ETFs. Am Donnerstag zogen Anleger 225,1 Millionen US Dollar ab. Bitcoin fiel zwar erneut an der Marke von 66.000 US Dollar ab, zeigte mit einem Minus von 0,6 Prozent in den vergangenen 24 Stunden aber weiter relative Stärke. Der japanische Nikkei verlor über Nacht 2,8 Prozent.

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