Krypto Steuer: Frankreich will Stablecoin Geschäfte besteuern
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Krypto Steuer: Frankreich will Stablecoin Geschäfte besteuern

Frankreich könnte die Besteuerung von Kryptowährungen deutlich verschärfen. Die Nationalversammlung hat einen Änderungsantrag zum Haushaltsentwurf 2027 angenommen, nach dem Gewinne aus dem Tausch von Kryptowährungen gegen Stablecoins wie USDC künftig versteuert werden sollen. Bislang bleibt ein solcher Tausch steuerlich aufgeschoben. Ab 2027 könnte dann der französische Standardsatz von 31,4 Prozent auf Kapitalgewinne greifen.

Eingebracht wurde der Antrag von 17 Abgeordneten der linken Fraktion Gauche Démocrate et Républicaine um Nicolas Sansu. Sie sehen eine Gesetzeslücke, weil Stablecoins wie gewöhnliche Anlagen genutzt würden. Zugleich soll sich die Berechnung der Gewinne ändern. Künftig soll der Anschaffungspreis der konkret verkauften Coins zählen, bei mehreren Käufen derselben Kryptowährung der gewichtete Durchschnittspreis.

Rechtskräftig ist die Regelung noch nicht. Die Abstimmung über den Haushaltsentwurf wurde verschoben, die Beratungen sollen am 27. Oktober fortgesetzt werden. Anschließend geht der Text an den Senat.

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