Nintendo: Frankreich bestraft Joy Con Drift mit 35 Millionen Euro
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Nintendo: Frankreich bestraft Joy Con Drift mit 35 Millionen Euro

Nintendo muss in Frankreich 35 Millionen Euro an den Staat zahlen. Die Verbraucherschutzbehörde DGCCRF verhängte die Strafe wegen des sogenannten Joy Con Drifts bei der Nintendo Switch. Dabei handelt es sich um einen Defekt an den Sticks der Controller, der Eingaben auslöst, obwohl niemand die Konsole bedient.

Das Verfahren begann nach einer Beschwerde des Verbraucherverbands UFC Que Choisir aus dem Jahr 2020. Nach mehreren Jahren der Ermittlungen kam es 2025 zu einem Strafvergleich mit Nintendo of Europe, den das Unternehmen akzeptierte. Zusätzlich muss Nintendo auf der französischen Webseite einen Hinweis auf die als irreführend eingestuften Praktiken veröffentlichen.

Die Behörde wirft Nintendo vor, Verbraucher zwischen 2018 und 2023 nicht ausreichend über den Defekt informiert zu haben. Das Unternehmen habe bereits seit 2018 davon gewusst, aber erst 2020 öffentlich darüber gesprochen.

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