Niedrigste Wärmekosten: Die meisten Mehrfamilienhäuser eignen sich für Wärmepumpen
Die meisten Mehrfamilienhäuser in Deutschland sind laut einer Studie technisch für Wärmepumpen und andere Niedertemperatur Heizungen geeignet. Der Gebäudedienstleister Techem wertete dafür die Wärmedaten von 1,1 Millionen Wohnungen aus. Rund 40 Prozent des Bestands kommen demnach ohne Austausch der Heizkörper aus, mit neuen Heizkörpern steigt der Anteil auf rund 80 Prozent. Mit zusätzlichen Niedertemperaturheizkörpern mit Gebläse liegt er bei etwa 90 Prozent.
Techem zufolge hatten mit Wärmepumpen versorgte Mehrfamilienhäuser 2025 die niedrigsten Wärmekosten pro Quadratmeter. Im Schnitt lagen sie bei 8,80 Euro für die Raumheizung. Erdgas kam auf 13,92 Euro, Fernwärme auf 16,02 Euro, Heizungen mit Holzpellets auf 9,36 Euro und Ölheizungen auf 12,97 Euro pro Quadratmeter. Auch regional gab es deutliche Unterschiede bei den Heizkosten. Am teuersten war Heizen im Saarland, am günstigsten in Berlin.
