Neustart für Saatgutbank in Gaza gibt Hoffnung für die Landwirtschaft
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Neustart für Saatgutbank in Gaza gibt Hoffnung für die Landwirtschaft

Die Landwirtschaft im Gazastreifen ist nach Angaben von Landwirten und Helfern weitgehend zusammengebrochen. Zugleich wächst mit dem Wiederaufbau einer Saatgutbank in Deir al Balah die Hoffnung, dass heimische Sorten den Anbau trotz Krieg und Zerstörung sichern können.

Der 71 Jahre alte Salama Muhanna hatte vor dem Krieg in Qarara eine moderne Saatgutbank mit Kühlräumen und Solarenergie betrieben. Anfang 2024 wurde die Anlage zerstört. Seitdem arbeitet sein Team in einem Zelt und hat wieder einen Bestand von 32 lokalen Sorten aufgebaut, darunter Bohnen, Wassermelonen und Weizen.

Vor Ort gilt das einheimische Saatgut als widerstandsfähig und mehrfach nutzbar. Bauern berichten, dass es in der Hungersnot geholfen habe, Gemüse anzubauen. Zugleich bleibt die Lage schwierig, weil Hitze, Zerstörung und militärische Sperrgebiete den Anbau erschweren. Helfer sehen die Saatgutbank deshalb nur als ersten Schritt angesichts des großen Bedarfs im Agrarsektor.

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